... newer stories
Freitag, 26. Oktober 2007
Vorteile des Winterschlafs
revolution9, 05:44h
Tiere, die Winterschlaf halten, haben keine Probelme mit Winterdepressionen. Die armen Leute, die am Polarkreis leben: Ein halbes Jahr happy, ein halbes Jahr Depressionen. Ich frage mich, ob der Absatz von Antidepressiva in diesem Gebiet besonders lukrativ ist.

...ich liebe Affen! Ich bin ja selber einer! Uh, Uh!

...ich liebe Affen! Ich bin ja selber einer! Uh, Uh!
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 14. Oktober 2007
Bioshock endlich durchrungen
revolution9, 03:25h
Ja, ich habe sie alle gerettet, die kleinen süßen Mädels. Und zum Schluss habe ich den bösen Fontaine vernichtet. Und es war nicht einfach. Mit Splittergranaten habe ich ihn bombadiert, bis er wieder am Gestell hing und ich ihm erneut das ADAM aussauen konnte. Zum Schluss gaben ihm einige der Little Sisters den Rest.
Das waren rund 50 Euro Spielspaß. Und ja, es lohnte sich. Die Grafik und das Gameplay sind fantastisch. DirectX 10 und nVidia GTS 8800 lassen grüßen.
Das waren rund 50 Euro Spielspaß. Und ja, es lohnte sich. Die Grafik und das Gameplay sind fantastisch. DirectX 10 und nVidia GTS 8800 lassen grüßen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 13. Oktober 2007
Ein ONS hat meine Telefonnummer... und gibt nicht auf
revolution9, 01:09h
Auf ihre Einladung zum Kino fragte ich an, ob denn etwas gutes im Kino läuft.
Sie antwortete, das wäre ja auch egal, Kino sei ohnehin nur ein Vorwand, "interessant ist, was hinterher passiert". Ups...
Nun, wäre ich, wie heisst es, notgeil, hätte ich noch zwei andere Möglichkeiten in der Stadt. Aber darauf kommt es mir nicht an.
Ich erinnere mich, wie ich bei ihr im Bett lag. Sie schläft bereits. Ich schaue ins dunkle, leise läuft Musik im Hintergrund. Mir wird klar, dass das nicht ist, was ich suche. Ich denke an jene, mit der ich seit 2 Jahren häufig und lange telefoniere. Wie intensiv unsere Unterhaltungen sind. Wir haben uns bis heute noch nicht getroffen. Meine Gedanken berühren sie. Es läuft mir eine Träne über die Wange. Mich drängt es heim. Seltsames Erlebnis.
Sie antwortete, das wäre ja auch egal, Kino sei ohnehin nur ein Vorwand, "interessant ist, was hinterher passiert". Ups...
Nun, wäre ich, wie heisst es, notgeil, hätte ich noch zwei andere Möglichkeiten in der Stadt. Aber darauf kommt es mir nicht an.
Ich erinnere mich, wie ich bei ihr im Bett lag. Sie schläft bereits. Ich schaue ins dunkle, leise läuft Musik im Hintergrund. Mir wird klar, dass das nicht ist, was ich suche. Ich denke an jene, mit der ich seit 2 Jahren häufig und lange telefoniere. Wie intensiv unsere Unterhaltungen sind. Wir haben uns bis heute noch nicht getroffen. Meine Gedanken berühren sie. Es läuft mir eine Träne über die Wange. Mich drängt es heim. Seltsames Erlebnis.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 19. September 2007
Sehnsucht. Wo sie einen überall hinführt.
revolution9, 20:22h
Jeden Tag still auf dem Platz sitzen, dem Vortrag der Autorität am Pult erhörend. Zwischendurch ein Papierfetzen zusammenrollen, an ein Gummiband einhaken und in Richtung Opfer wegschnippen. Die Zunge rausstrecken, Fratzen machen, die Autorität in Frage stellen. Aufgrund des Alters in bestimmten Bereichen Narrenfreiheit. Erste Liebeleien. Erste Enttäuschungen. Selbstbewußtsein und Zweifel. Eine Frucht, die am Reifen ist und irgendwann unsanft vom Geäst gestoßen wird nach dem Motto: Nun macht mal alleine weiter.
In der Regel ist einem diese Zeit verhasst gewesen. Wer ging schon gerne in die Schule? Doch schon bald, kaum war man die Schulke los, wurde einem klar, dass es Dauerurlaub gewesen ist. Dass der "Ernst des Lebens" noch viel ernster ist, als es die Schule jemals sein konnte. Und so blickte man schon nach kurzer Zeit in Wehmut zurück in eine Zeit, die für immer verloren gegangen ist. Der Alltag vergräbt sie und bedeckt sie mit für den Alltag wichtigeren Dingen. Die ruhige Minute legt sie wieder frei.
Das Internet erlaubt es, nach allen nur erdenklichen Dingen zu suchen. So kam ich darauf, nach meiner alten Klassenlehrerin zu suchen. 3 Einträge erbrachte die Suche und führte zu einer anderen Schule, zu der die Lehrerin gewechselt ist. Sogar ein Bild finde ich von ihr. Sie trägt den selben Pagenschnitt in ihren grauen Haaren, ohne die man sie nicht kennt, obwohl sie damals noch nicht sehr alt gewesen ist. Sie hat die gleichen sonnigen Augen, geformt zu einem Lächeln. Damals meinte ich sogar, ich sei etwas verliebt in sie, die mich und manch anderen an den Kopf warf, man sei der letzte Mensch, worauf eine Diskussion entstand, wer denn nun wirklich der letzte oder, was rehabilitierend empfunden wurde, der vorletzte Mensch sei.
Hat man in seinem Leben Fehler begannen, die das weitere Leben bestimmen, wie die finanzielle Last einer partnerschaftlichen Trennung, so zieht es einen zurück an solche Scheidepunkte im Leben. An Punkte, an denen noch alles offen stand, man jeden Weg einschlagen konnte. Der Mensch weiß erst was es heißt, gefangen zu sein, wenn er seine Freiheit verliert. Schlimm ist es, wenn es kein Hinaus mehr gibt, der Käfig eine Sackgasse ist.
In der Regel ist einem diese Zeit verhasst gewesen. Wer ging schon gerne in die Schule? Doch schon bald, kaum war man die Schulke los, wurde einem klar, dass es Dauerurlaub gewesen ist. Dass der "Ernst des Lebens" noch viel ernster ist, als es die Schule jemals sein konnte. Und so blickte man schon nach kurzer Zeit in Wehmut zurück in eine Zeit, die für immer verloren gegangen ist. Der Alltag vergräbt sie und bedeckt sie mit für den Alltag wichtigeren Dingen. Die ruhige Minute legt sie wieder frei.
Das Internet erlaubt es, nach allen nur erdenklichen Dingen zu suchen. So kam ich darauf, nach meiner alten Klassenlehrerin zu suchen. 3 Einträge erbrachte die Suche und führte zu einer anderen Schule, zu der die Lehrerin gewechselt ist. Sogar ein Bild finde ich von ihr. Sie trägt den selben Pagenschnitt in ihren grauen Haaren, ohne die man sie nicht kennt, obwohl sie damals noch nicht sehr alt gewesen ist. Sie hat die gleichen sonnigen Augen, geformt zu einem Lächeln. Damals meinte ich sogar, ich sei etwas verliebt in sie, die mich und manch anderen an den Kopf warf, man sei der letzte Mensch, worauf eine Diskussion entstand, wer denn nun wirklich der letzte oder, was rehabilitierend empfunden wurde, der vorletzte Mensch sei.
Hat man in seinem Leben Fehler begannen, die das weitere Leben bestimmen, wie die finanzielle Last einer partnerschaftlichen Trennung, so zieht es einen zurück an solche Scheidepunkte im Leben. An Punkte, an denen noch alles offen stand, man jeden Weg einschlagen konnte. Der Mensch weiß erst was es heißt, gefangen zu sein, wenn er seine Freiheit verliert. Schlimm ist es, wenn es kein Hinaus mehr gibt, der Käfig eine Sackgasse ist.
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 13. September 2007
Wo gehen wir hin?
revolution9, 01:09h
Jahrhunderte vergehen. In machen Straßen, die wir begehen, schritten schon vor unvorstellbar vielen Jahren Menschen einer anderen Zeit.
Kürzlich war es noch das 20. Jahrhundert, jetzt heisst es das 21. Jahrhundert. Nicht lange her ist's, da dachte man bei Jahreszahlen wie 1890: Vor mehreren Jahrzehnten. Oder schlimmstenfalls: Im letzten Jahrhundert. Doch nun ist ein Jahrhundert überschritten.
Menschen werden geboren und sterben. Ach so viele, dass die meisten in einer Bedeutungslosigkeit gehen, dort hin, woher sie kamen.
Rafften wir die Zeit, so ist eine Generation Menschenleben wie das Leben der Eintagsfliege. Das einzelne Objekt zählt nicht. Noch nicht einmal eine Generation erhält ein Gewicht in Anbetracht der Anzahl.
Was bleibt: Erinnerungen, Geschichte. Geschichte, die vergessen wird. Im Schritt der Jahrhunderte ebenso unwichtig wird, wie das Einzelschicksal. Was für eine Rolle spielt schon Fürst Bismarck in unserem täglich Leben? Was für eine Rolle spielt ein Cäsar? Sie werden noch lange mehr zählen, als mach Popularität unsriger Zeit. Doch verschwinden werden sie alle in einer zunehmenden Bedeutungslosigkeit.
Was ist unser Ziel während unseres zum Leben einer Eintagsfliege gerafften Lebens? Ist es nichts anderes als die Vermehrung und Sicherung der folgenden Generation? Ja, es ist nichts anderes.
Wozu erfolgt diese unaufhörliche Neuzeugung? Wohin führt sie?
Wie kurz aufflackernde Blitze in einem Physiklabor erscheinen wir in unserer verpuffenden Generation. Und ein anderer Blitz folgt in kurzem Abstand zur alten, um auch wieder zu verblassen im Nichts.
Was sind wir? Versuchsobjekte eines Größeren? Lebend wie kleine Bakterien in einer Petrischale, die 1877 von einem Julios Richard Petri erfunden wurde. Von dem den meisten Leuten heutezutage schon alleine der Name nicht mehr geläufig ist.
Aber wozu dann alles? Wenn es doch unbedeutend ist im Ganzen?
Warum sollte man sich etwa schämen, mit ungekämmten Haaren vor die Tür zu gehen? Wenn würde dies interessieren in 100 Jahren? In 500 Jahren? Warum sich selbst hemmen?
Wir verblassen. Uns bleibt nur dieses eine Aufflackern. Mehr nicht.

Kürzlich war es noch das 20. Jahrhundert, jetzt heisst es das 21. Jahrhundert. Nicht lange her ist's, da dachte man bei Jahreszahlen wie 1890: Vor mehreren Jahrzehnten. Oder schlimmstenfalls: Im letzten Jahrhundert. Doch nun ist ein Jahrhundert überschritten.
Menschen werden geboren und sterben. Ach so viele, dass die meisten in einer Bedeutungslosigkeit gehen, dort hin, woher sie kamen.
Rafften wir die Zeit, so ist eine Generation Menschenleben wie das Leben der Eintagsfliege. Das einzelne Objekt zählt nicht. Noch nicht einmal eine Generation erhält ein Gewicht in Anbetracht der Anzahl.
Was bleibt: Erinnerungen, Geschichte. Geschichte, die vergessen wird. Im Schritt der Jahrhunderte ebenso unwichtig wird, wie das Einzelschicksal. Was für eine Rolle spielt schon Fürst Bismarck in unserem täglich Leben? Was für eine Rolle spielt ein Cäsar? Sie werden noch lange mehr zählen, als mach Popularität unsriger Zeit. Doch verschwinden werden sie alle in einer zunehmenden Bedeutungslosigkeit.
Was ist unser Ziel während unseres zum Leben einer Eintagsfliege gerafften Lebens? Ist es nichts anderes als die Vermehrung und Sicherung der folgenden Generation? Ja, es ist nichts anderes.
Wozu erfolgt diese unaufhörliche Neuzeugung? Wohin führt sie?
Wie kurz aufflackernde Blitze in einem Physiklabor erscheinen wir in unserer verpuffenden Generation. Und ein anderer Blitz folgt in kurzem Abstand zur alten, um auch wieder zu verblassen im Nichts.
Was sind wir? Versuchsobjekte eines Größeren? Lebend wie kleine Bakterien in einer Petrischale, die 1877 von einem Julios Richard Petri erfunden wurde. Von dem den meisten Leuten heutezutage schon alleine der Name nicht mehr geläufig ist.
Aber wozu dann alles? Wenn es doch unbedeutend ist im Ganzen?
Warum sollte man sich etwa schämen, mit ungekämmten Haaren vor die Tür zu gehen? Wenn würde dies interessieren in 100 Jahren? In 500 Jahren? Warum sich selbst hemmen?
Wir verblassen. Uns bleibt nur dieses eine Aufflackern. Mehr nicht.

... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories